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Zeremonienhalle der Israelitischen Kultusgemeinde, Graz

1993_04_D3
1993_04_D9

© Archiv BauKultur Steiermark

Zeremonienhalle der Israelitischen Kultusgemeinde, Graz

1993

 

Adresse

Wetzelsdorferstraße 33, 8020 Graz

Planung

Architektin Dipl.-Ing. Ingrid Mayr
Architekt Dipl.-Ing. Jörg Mayr
Mitarbeit:
Architektin Dipl.-Ing. Isolde Stecker
Dipl.-Ing. Günther Bogensberger

Bauherr

Israelitische Kultusgemeinde

Fertigstellung

1994

Am Bau maßgeblich beteiligte Firmen

Baumeister Strobl, Weiz
Allhauer Holzbau

Jury Geramb Dankzeichen 1993

Dipl.-Ing. Karl Glawischnig (BBL Liezen, Vorsitzender)
Dipl.-Ing. Dr. Friedrich Bouvier (Landeskonservator)
Arch. Dipl.-Ing. Herfried Peyker
Arch. Dipl.-Ing. Roger Riewe
Dipl.-Ing. Alfred Weber (BBL Bruck)

Das Bauwerk soll an die im November 1938 niedergebrannte Zeremonienhalle erinnern. Die neue Grundgestalt erzählt von einer Blütezeit der Israelitischen Kultusgemeinde und gegen spätere Geschichtsvergessenheit wurde ein klares architektonisches Zeichen gesetzt. Die zentrale halbkugelförmige Kuppel dominiert den Gesamtbau und die Freilegung der konstruktiven Elemente lässt den Bau meditativ nachvollziehen. Die geläuterte Architektur entspricht der Grundorientierung der jüdischen Frömmigkeit. Darüber hinaus besticht der Bau durch die klare und kultivierte Einfachheit im Material.