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Bauarbeiterausbildungszentrum Hartberg

© Archiv Verein BauKultur Steiermark, Kremnitzer

Bauarbeiterausbildungszentrum Hartberg

1982
Adresse

Josef-Hallamayr-Straße 19, 8230 Hartberg

Planung

Arch. Ing. Mag. August Kremitzer, Hartberg

Bauherr

Berufsförderungsinstitut Steiermark

Entstehungszeit

1974–1977

Am Bau maßgeblich beteiligte Firmen

Statik: Dipl.-Ing. Haller, Dipl.-Ing. Wendl, Graz
Baumeister: Ing. Josef Pongratz, Graz, Ing. Oskar Müller, Hartberg
Zimmermannsarbeiten: Johann Winkler, Pinggau

Jury GerambRose 1982

Dipl.-Ing. Dietrich Herzog
em. Univ. Prof. Arch. Hubert Hoffman
o. Univ. Prof. Arch. Dipl.-Ing. Werner Hollomey
Arch. Dipl.-Ing. Ignaz E. Holub (Vorsitzender)
Landeskonservator Wirkl. Hofrat Dr. Ulrich Ocherbauer

Neben der pädagogischen Funktion sind wesentliche soziale Aufgaben zu erfüllen: berufliche Fortbildung und Umschulung. Saisonbedingte Kurse dienen vorwiegend der Ausbildung von Baumaschinisten und Arbeitnehmern sonstiger Bauberufe. Der vorwiegend erdgeschossige Baukörper weist eine räumliche Gliederung auf, Schulungsgebäude mit Atriumhof und kleinere Pausenhöfe. Höhengliederung entsteht durch Verlegen zweier Kursräume in ein Obergeschoss und die Herstellung eines Steildaches über dem Mehrzweckraum. Durch die gewählte Bauform und die Materialien sollen zeitgemäßes industrielles Bauen – Stahlbetonskelett mit Fertigteilstützen und vorgefertigte Attikaplatten – sowie handwerkliches Bauen symbolhaft zum Ausdruck gebracht werden.