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Landpartie Steirischer Zentralraum

Infrastrukturen des Alltags
SPAZIERGANG: Von der denkmalgeschützten Markthalle bis zum neu entwickelten Stadtteil Reininghaus

Programm

Die Exkursion widmet sich aktuellen Fragen der Stadtentwicklung im Grazer Westen. Ausgangspunkt ist der Hofbauerplatz, wo der einzige überdachte Marktplatz in Graz nach dem Abriss der denkmalgeschützten Markthalle neu errichtet wird. Der Neubau orientiert sich am historischen Vorbild und zeigt, wie der Erhalt und die Weiterentwicklung identitätsstiftender Orte gelingen kann.
Im Anschluss führt die Tour in den Stadtteil Reininghaus. Auf dem ehemaligen Brauereigelände entsteht derzeit eine der größten zusammenhängenden Stadtentwicklungsflächen der Steiermark. Das neue Quartier entwickelt sich zu einem urbanen Zentrum im Grazer Westen, das Wohnen, Bildung, Arbeiten, Geschäftsleben, öffentliche Räume, Mobilität und Grünflächen miteinander verbindet und so vielfältige Nutzungen sowie eine hohe urbane Lebensqualität ermöglicht.

Datum
Donnerstag, 28. Mai 2026, 13:00 – 16:30 Uhr

Treffpunkt
13 Uhr, Markthalle, Hofbauerplatz, Franz-Steiner-Gasse 18/20, 8010 Graz, Ende 16:30 Reininghaus

Info
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag € 0,-

Zur ANMELDUNG LANDPARTIE Steirischer Zentralraum

© Stadt Graz/Fischer

Kooperationspartner

HDA

Landpartie Südweststeiermark

Weichen für die Südweststeiermark
BUSTOUR mi ÖV: Südbahn und Baukultur an der Weinstraße

Programm

Der geplante zweigleisige Ausbau der Südbahnstrecke zwischen Graz Hauptbahnhof und der Staatsgrenze zu Slowenien bei Spielfeld-Straß stellt eine bedeutende infrastrukturelle Weichenstellung für die Region dar. Als Teil des Transeuropäischen Kernnetzes und des Baltisch-Adriatischen TEN-T-Korridors soll die Strecke in den kommenden Jahren durchgehend zweigleisig ausgebaut werden. Damit verbunden sind auch Anpassungen an der regionalen Verkehrsinfrastruktur, unter anderem an der B69 „Südsteirische Grenzstraße“ im Bereich Ehrenhausen.

Die GerambRosen-Landpartie bietet Einblicke in den aktuellen Planungsstand dieser Maßnahmen und zeigt, welche Auswirkungen die zukünftige Verkehrsinfrastruktur auf die Entwicklung der Region entlang der südsteirischen Weinstraße haben kann.
Ergänzend werden ausgewählte Bauprojekte in Ehrenhausen und Gamlitz besucht, die vom Architekturbüro Gangoly & Kristiner realisiert wurden. Dazu zählt unter anderem der Getreidespeicher in Ehrenhausen sowie das Haus der Vereine in Gamlitz, das 2024 mit der GerambRose ausgezeichnet wurde.
Die Exkursion verbindet damit Infrastrukturentwicklung und zeitgenössische Baukultur in der Südsteiermark.
Den Abschluss der Landpartie bildet ein gemeinsames Ausklingen im Haus der Vereine in Gamlitz – bei einem Glas Wein und Gelegenheit zum Austausch über die Eindrücke des Tages.

Fachliche Begleitung
Architekt Hans Gangoly

Datum
Freitag, 29. Mai 2026, 14:00 – 19:00 Uhr

Treffpunkt
14:00 Uhr Bahnhof Ehrenhausen, Bahnhofplatz 18, Ende ca. 19 Uhr beim Haus der Vereine, Raiffeisenstraße 281, 8462 Gamlitz

Info
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag € 0,-

ANMELDUNG direkt bei der Baubezirksleitung Südweststeiermark
Tel. +43 (3452) 82097-0, ursula.dominkus@stmk.gv.at

© David Schreyer

Kooperationspartner

HDA

Landpartie Südoststeiermark

Weinbauregion Südoststeiermark
BUSTOUR: Alltag und Vielfalt im ländlichen Raum

Programm

Im Rahmen der Architekturtage 2026 findet im Bezirk Südoststeiermark eine besondere Architekturreise statt, bei der ausgewählte Bauwerke besucht werden, die eindrucksvoll zeigen, wie Architektur Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet. Die Exkursion führt zu Gebäuden, die historische Bausubstanz bewahren und gleichzeitig durch zeitgemäße architektonische Eingriffe neu interpretiert wurden. Dadurch entsteht eine spannende Reise durch verschiedene Epochen der Baukultur der Region.

Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in unterschiedliche architektonische Konzepte – von der sensiblen Sanierung traditioneller Kellerstöckl über moderne Weinarchitektur bis hin zu neu gedachten Veranstaltungsorten. Dabei wird sichtbar, wie bestehende Strukturen weiterentwickelt und an heutige Nutzungen angepasst werden können, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren.

Die Route führt durch die Weinlandschaft rund um Kapfenstein und Plesch bei St. Anna am Aigen und umfasst mehrere ausgewählte Stationen: den Start bei der Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark, die Besichtigung des Kellerstöckl Hinrichs in Kapfenstein, das Weingut Ulrich in Plesch bei St. Anna am Aigen, die Location 1892 in Plesch sowie das Weingut Scharl, ebenfalls in Plesch, wo im Anschluss ein gemeinsamer Buschenschankbesuch den Ausklang bildet. Den Abschluss bildet die Rückfahrt zur Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark.

Datum
Donnerstag, 28. Mai 2026, 11:00 – 22:00 Uhr

Treffpunkt
11:00 Uhr, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
12:00 Uhr, BH Südoststeiermark als 2. Treffpunkt

Info
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag € 20,-

ANMELDUNG direkt bei der Baubezirksleitung Südoststeiermark
Tel. +43 (3152) 2511-325, lara.wendler@stmk.gv.at

Weingut Ulrich – © Reinhard Hinrichs

Kooperationspartner

HDA

Landpartie Obersteiermark West

Murau–Murtal auf zwei Rädern
FAHRRADTOUR: Infrastruktur für den Alltagsradverkehr

Programm

Im Rahmen des Alltagsradverkehrskonzepts Obersteiermark West wird der Ausbau und die Verbesserung der Infrastruktur für den Alltagsradverkehr in der Region Murau–Murtal vorangetrieben. Ziel ist es, das Fahrrad stärker als alltägliches Verkehrsmittel zu etablieren und damit kurze Wege effizient, nachhaltig und gesund zurücklegen zu können.
Für die Region Obersteiermark West wurden insgesamt vier sogenannte Potenzialräume definiert, in denen besonders günstige Voraussetzungen für die Förderung des Alltagsradverkehrs bestehen:

  1. Aichfeld
  2. Scheifling–Teufenbach
  3. Neumarkt
  4. Murau–St. Georgen

In diesen Potenzialräumen wurden strukturierte und nach Wirksamkeit kategorisierte Radverkehrsnetze entwickelt. Diese Netzwerke sollen sicherstellen, dass wichtige Verkehrsquellen und -ziele – wie Wohngebiete, Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten oder Freizeiteinrichtungen – mit dem Fahrrad gut erreichbar sind.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Potenzialraum Aichfeld, der im Rahmen einer Teilbefahrung mit dem Fahrrad näher untersucht wurde. Rund 80 % der Einwohnerinnen und Einwohner dieses Raumes leben innerhalb eines Radius von zwei Kilometern rund um die Zentren Fohnsdorf, Knittelfeld, Judenburg, Spielberg und Zeltweg.
Diese räumlichen Strukturen, kombiniert mit den topografischen und verkehrlichen Gegebenheiten der Region, schaffen ideale Voraussetzungen für den Alltagsradverkehr. Viele Wege sind kurz und können bequem mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Durch eine gezielte Verbesserung der Radinfrastruktur kann dieses Potenzial noch stärker genutzt werden, um den Anteil des Radverkehrs im Alltag deutlich zu erhöhen.
Der Ausbau eines attraktiven und sicheren Radverkehrsnetzes leistet damit einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität, zur Entlastung des Verkehrs sowie zur Steigerung der Lebensqualität in der Region.

Fachliche Begleitung
Gerhard Steiger, Referatsleiter Wasser, Umwelt und Baukultur
Stefanie Waßer, Beirätin, Verein für Baukultur Steiermark

Datum
Donnerstag, 28. Mai 2026, 12:00 – 17:00 Uhr

Treffpunkt
12:00 Uhr, Baubezirksleitung Obersteiermark West, Kapellenweg 11, 8750 Judenburg

Info
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag € 0,-

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© Regionalverbund Obersteiermark West

Kooperationspartner

HDA

Landpartie Oststeiermark

Schutz, der verbindet.
BUSTOUR: Hochwasserschutz im Zusammenspiel von Raumordnung, Wasserwirtschaft und Regionen

Programm

Im Mittelpunkt der diesjährigen Exkursion steht das Thema „Hochwasserschutz im Zusammenspiel von Raumordnung, Wasserwirtschaft und Regionen“.
Vor dem Hintergrund klimatischer Veränderungen und zunehmend häufiger auftretender Starkniederschläge gewinnt ein vorausschauender Umgang mit Hochwasserereignissen immer mehr an Bedeutung. Ziel der Exkursion ist es, das Bewusstsein für die oftmals wenig sichtbaren, aber zentralen Schutzbauwerke zu stärken und ihre Rolle für sichere Siedlungsräume und eine nachhaltige Regionalentwicklung zu verdeutlichen.
Hochwasserschutz in gefährdeten Gebieten basiert auf einem umfassenden Risikomanagement, bei dem technische Maßnahmen wie Rückhaltebecken oder Schutzdämme mit natürlichen Lösungen sowie raumplanerischen Strategien kombiniert werden. Durch dieses Zusammenspiel können Orte und Landschaftsräume widerstandsfähiger gegenüber Extremereignissen gemacht und gleichzeitig wertvolle Freiräume gesichert werden.
Im Rahmen einer geführten Bustour werden ausgewählte Schutzbauwerke in der Region besucht, die unterschiedliche Lösungsansätze im Umgang mit den geographischen, hydrologischen und siedlungsräumlichen Herausforderungen der Oststeiermark zeigen. Die Besichtigungen der Projekte Tauchenbach Pinggau – Rückhaltebecken, Altenmarkt – Rückhaltebecken Fürstenfeld sowie die Hochwasserschutz Linearmaßnahme – Neudau erfolgen gemeinsam mit politischen Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Gemeinden, örtlichen Raumplanern sowie technischen Expertinnen und Experten. Dadurch erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Entstehungsgeschichte, Planung und Umsetzung der Projekte sowie in die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Fachplanung und Verwaltung.

Fachliche Begleitung
Brigitte Luef, Leiterin der Baubezirksleitung Oststeiermark
Josef Posch, Referatsleiter Schutzwasserwirtschaft
Karl Pichler, Fachbereichsleiter Anlagentechnik und Baukultur

Datum
Freitag, 29. Mai 2026, 12:30 – 21:00 Uhr

Treffpunkt
12:30 Uhr, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
13:30 Uhr, Rochusplatz, 8230 Hartberg als 2. Treffpunkt

Info
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag € 20,-

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© BBL Oststeiermark Hochwasserschutz Neudau

Kooperationspartner

HDA

Landpartie Obersteiermark Ost

Wege durch Kapfenberg: Infrastrukturprojekte und Stadträume
BUSTOUR: Kapfenberg – öffentliche Verkehrsinfrastruktur

Programm

Im Rahmen der Landpartie werden mehrere bedeutende Infrastrukturprojekte in Kapfenberg besucht, die exemplarisch zeigen, wie Verkehr, öffentlicher Raum und Bildungseinrichtungen in einer Stadt weiterentwickelt werden können. Die Exkursion führt zu Orten, an denen durch Planung und Gestaltung neue Verbindungen entstehen und bestehende Strukturen zukunftsfit gemacht werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte, die sowohl funktionale als auch städtebauliche Qualitäten vereinen. Besichtigt wird unter anderem die Zusammenlegung der B116 und der L138, bei der neben der Verkehrsorganisation auch die Infrastruktur für Fußgänger:innen sowie Radfahrende deutlich verbessert und ausgebaut wird. Ein weiterer Halt ist der Hauptplatz Kapfenberg, der 1992 mit der Geramb-Rose ausgezeichnet wurde und als Beispiel für qualitätsvolle Gestaltung öffentlicher Räume gilt.
Darüber hinaus wird der Neu- und Umbau des neuen Standortes der FH Kapfenberg – Studienbereich Pflege vorgestellt. Dieses Projekt zeigt, wie bestehende Gebäude an neue Nutzungen angepasst und zu zeitgemäßen Bildungsstandorten weiterentwickelt werden können. Ergänzend dazu wird die Anbindung des Bahnhofs Kapfenberg an den Europaplatz thematisiert, die eine wichtige Rolle für die Verbesserung der Erreichbarkeit und die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger spielt.
Vom Bahnhof Kapfenberg steht für die Teilnehmenden ein Bus zur Verfügung, der zur Baustelle der B116/L138 sowie zum Hauptplatz Kapfenberg fährt. Die weiteren Stationen der Landpartie werden gemeinsam zu Fuß erkundet, wodurch auch die räumlichen Zusammenhänge der besuchten Orte unmittelbar erlebbar werden.

Fachliche Begleitung
Architektin Alexandra Stingl-Enge
Bernhard Reiter, Fachteamleiter Anlagentechnik & Baukultur
Manfred Rössl, Baudirektor Kapfenberg
Vertretung der Bauabteilung der FH Joanneum

Datum
Donnerstag, 28. Mai 2026, 13:00 – 15:00 Uhr

Treffpunkt
13:00 Uhr, Bahnhof Kapfenberg – Busbahnhof  bei Bahnsteig 1

Info
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag € 20,-

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© BBL Obersteiermark Ost FH Joanneum

Kooperationspartner

HDA

Landpartie Liezen

Zwischen Ortskern und Kloster – Baukultur im Gesäuse
BUSTOUR: Baukulturelle Betrachtung von St. Gallen und Stift Admont

Programm

Im Rahmen der diesjährigen Landpartie im Bezirk Liezen rückt der östliche Teil der Region in den Fokus. Den Auftakt bildet ein Besuch im Ortskern der Marktgemeinde Sankt Gallen, wo aktuelle Entwicklungen der Ortskernstärkung und Baukultur thematisiert werden. Im Zentrum steht dabei die Neugestaltung des Gemeindeamts, die beispielhaft zeigt, wie bestehende Strukturen weiterentwickelt und an heutige Anforderungen angepasst werden können. Um eine langfristig positive Entwicklung des Ortskerns zu sichern, beteiligte sich die Marktgemeinde zudem gemeinsam mit der Landentwicklung Steiermark am Programm „Lebendige Orte, lebendige Gemeinde“.
Als Kontrast zu dieser zeitgenössischen Entwicklung führt die zweite Station zum Stift Admont. Das Benediktinerstift prägt die Region seit Jahrhunderten und verfügt über eine gewachsene baukulturelle Infrastruktur, die über Generationen hinweg geplant und erweitert wurde. Bei der Besichtigung werden zentrale Bereiche der Anlage vorgestellt, darunter auch die berühmte Stiftsbibliothek, die als bedeutendes Beispiel barocker Baukunst gilt. Die Landpartie ermöglicht damit einen spannenden Blick auf unterschiedliche Zeitschichten der Baukultur – von aktuellen Ortsentwicklungsprojekten bis hin zu historisch gewachsenen klösterlichen Strukturen.

Fachliche Begleitung
Architekt Gerhard Kreiner

Datum
Freitag, 29. Mai 2024, 11:30 bis ca. 21:00 Uhr

Treffpunkt
11:30 Uhr, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
13:30 Uhr, Liezen Bahnhof als 2. Treffpunkt

Info
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag € 20,-

Zur ANMELDUNG LANDPARTIE Liezen

© Jorj Konstantinov, KREINERarchitektur

Kooperationspartner

HDA

Landpartien 2026

7 Exkursionen in 7 Regionen

Im Rahmen der Architekturtage 2026 zum Thema „Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags“ laden HDA – Haus der Architektur und Verein BauKultur Steiermark in Kooperation mit den steirischen Baubezirksleitungen zu LANDPARTIEN in sieben Regionen der Steiermark ein. Die Exkursionen führen zu Projekten, die zeigen, wie Infrastruktur unseren Alltag prägt – von Radverkehrskonzepten in der Region Murau–Murtal über zeitgenössische Weinarchitektur in der Südoststeiermark bis zu Stadtentwicklungsprojekten in Graz und Infrastrukturmaßnahmen in Kapfenberg. Weitere Stationen widmen sich Baukultur im Gesäuse, Hochwasserschutz in der Oststeiermark sowie Infrastruktur- und Bauprojekten entlang der Südsteirischen Weinstraße.

 

DONNERSTAG 28. MAI 2026

BUSTOUR: Weinbauregion Südoststeiermark – Alltag und Vielfalt im ländlichen Raum

Begrenzte Teilnehmer:innenzahl | Anmeldung erforderlich | Unkostenbeitrag € 20,-
Treffpunkt: 11 Uhr, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz, Ende ca. 22 Uhr ebenda

Zur Anmeldung

Die Exkursion führt zu Gebäuden, die historische Bausubstanz bewahren und gleichzeitig durch zeitgemäße architektonische Eingriffe neu interpretiert wurden. Dadurch entsteht eine spannende Reise durch verschiedene Epochen der Baukultur der Region.
Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in unterschiedliche architektonische Konzepte – von der sensiblen Sanierung traditioneller Kellerstöckl über moderne Weinarchitektur bis hin zu neu gedachten Veranstaltungsorten.

 

DONNERSTAG 28. MAI 2026

FAHRRADTOUR: Murau–Murtal auf zwei Rädern – Infrastruktur für den Alltagsradverkehr

Begrenzte Teilnehmer:innenzahl | Anmeldung erforderlich | Unkostenbeitrag 0,- |
Treffpunkt: 12 Uhr, Baubezirksleitung Obersteiermark West, Kapellenweg 11, 8750 Judenburg, Ende ca. 17 Uhr ebenda

Zur Anmeldung

Im Rahmen des Alltagsradverkehrskonzepts Obersteiermark West wurden vier Potenzialräume für die Förderung des Alltagsradverkehrs definiert: Aichfeld, Scheifling–Teufenbach, Neumarkt sowie Murau–St. Georgen. Für diese Räume wurden strukturierte Radverkehrsnetze entwickelt, um wichtige Ziele des täglichen Lebens sicher und gut mit dem Fahrrad erreichbar zu machen.
Der Potenzialraum Aichfeld weist besonders günstige Voraussetzungen auf. Rund 80 % der Einwohner:innen leben innerhalb eines Umkreises von zwei Kilometern rund um die Zentren Fohnsdorf, Knittelfeld, Judenburg, Spielberg und Zeltweg. Diese räumlichen und topografischen Bedingungen bieten ideale Voraussetzungen, um kurze Alltagswege verstärkt mit dem Fahrrad zurückzulegen.

 

DONNERSTAG 28. MAI 2026

BUSTOUR (Treffpunkt in Kapfenberg!): Wege durch Kapfenberg: Infrastrukturprojekte und Stadträume

Begrenzte Teilnehmer:innenzahl | Anmeldung erforderlich | Unkostenbeitrag € 20,-
Treffpunkt: 13 Uhr, Bahnhof Kapfenberg, Ende ca. 15 Uhr ebenda

Zur Anmeldung

Die Landpartie führt zu ausgewählten Infrastrukturprojekten in Kapfenberg, die zeigen, wie Verkehr, öffentlicher Raum und Bildungseinrichtungen weiterentwickelt werden können. Besucht werden unter anderem die Baustelle der B116/L138, der ausgezeichnete Hauptplatz sowie der neue FH-Standort Kapfenberg. Die Exkursion macht sichtbar, wie durch Planung neue Verbindungen entstehen und bestehende Strukturen zukunftsfit werden.

 

DONNERSTAG 28. MAI 2026

SPAZIERGANG: Von der denkmalgeschützten Markthalle bis zum neu entwickelten Stadtteil Reininghaus

Begrenzte Teilnehmer:innenzahl | Anmeldung erforderlich | Unkostenbeitrag € 0,-
Treffpunkt: 13 Uhr, Markthalle, Hofbauerplatz, Franz-Steiner-Gasse 18/20, 8010 Graz, Ende 16:30 Reininghaus

Zur Anmeldung

Die Exkursion widmet sich aktuellen Fragen der Stadtentwicklung im Grazer Westen. Ausgangspunkt ist der Hofbauerplatz, wo der einzige überdachte Marktplatz in Graz nach dem Abriss der denkmalgeschützten Markthalle neu errichtet wird. Im Anschluss führt die Tour in den Stadtteil Reininghaus. Auf dem ehemaligen Brauereigelände entsteht derzeit eine der größten zusammenhängenden Stadtentwicklungsflächen der Steiermark.

 

FREITAG 29. MAI 2026

BUSTOUR: Zwischen Ortskern und Kloster – Baukultur im Gesäuse

Begrenzte Teilnehmer:innenzahl | Anmeldung erforderlich | Unkostenbeitrag € 20,-
Treffpunkt: 11:30 Uhr, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz, Ende ca. 21 Uhr ebenda

Zur Anmeldung

Bei der diesjährigen Landpartie im Bezirk Liezen steht der östliche Teil der Region im Mittelpunkt. Den Auftakt bildet der Ortskern der Marktgemeinde Sankt Gallen mit der Neugestaltung des Gemeindeamts und aktuellen Maßnahmen zur Ortskernentwicklung.
Die zweite Station führt zum Stift Admont, dessen über Jahrhunderte gewachsene baukulturelle Infrastruktur – darunter die berühmte Stiftsbibliothek – einen eindrucksvollen Kontrast zur zeitgenössischen Ortsentwicklung bildet.

 

FREITAG 29. MAI 2026

BUSTOUR: Schutz, der verbindet. Hochwasserschutz im Zusammenspiel von Raumordnung, Wasserwirtschaft und Regionen

Begrenzte Teilnehmer:innenzahl | Anmeldung erforderlich | Unkostenbeitrag € 20,-
Treffpunkt: 12:30 Uhr, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz, Ende ca. 21 Uhr ebenda

Zur Anmeldung

Im Mittelpunkt der Exkursion steht der Hochwasserschutz im Zusammenspiel von Raumordnung, Wasserwirtschaft und Region. Angesichts zunehmender Starkniederschläge wird gezeigt, wie technische Maßnahmen, natürliche Lösungen und raumplanerische Strategien kombiniert werden, um Siedlungsräume resilienter zu machen. Im Rahmen einer geführten Bustour werden ausgewählte Schutzbauwerke besucht und ihre Planung sowie Umsetzung gemeinsam mit Fachleuten und Gemeindevertretern erläutert.

 

FREITAG 29. MAI 2026

BUSTOUR: Weichen für die Südsteiermark – Südbahn und Baukultur an der Weinstraße

Begrenzte Teilnehmer:innenzahl | Anmeldung erforderlich | Unkostenbeitrag € 20,-
Treffpunkt: 14 Uhr Bahnhof Ehrenhausen, Bahnhofplatz 18, Ende ca. 19 Uhr beim Haus der Vereine, Raiffeisenstraße 281, 8462 Gamlitz

Zur Anmeldung

Die Exkursion führt zu aktuellen Infrastruktur- und Bauprojekten entlang der Südsteirischen Weinstraße. Im Mittelpunkt steht der geplante zweigleisige Ausbau der Südbahn zwischen Graz und der Staatsgrenze bei Spielfeld-Straß sowie die damit verbundenen Maßnahmen in Ehrenhausen. Ergänzend werden Bauprojekte in Ehrenhausen und Gamlitz von Gangoly & Kristiner besucht, darunter das 2024 mit der GerambRose ausgezeichnete Haus der Vereine. Den Abschluss der Landpartie bildet ein gemeinsames Ausklingen im Haus der Vereine in Gamlitz – bei einem Glas Wein und Gelegenheit zum Austausch über die Eindrücke des Tages.

 

© Baubezirksleitung Oststeiermark

Kooperationspartner

Kooperationspartner

HDA

Wanderausstellung in Trofaiach

Ausstellungsdauer
9. – 26. Oktober 2025
Ort
Platz der Begegnung, Hauptstraße 62, 8793 Trofaiach

Eröffnung der Ausstellung
Donnerstag, 9. Oktober um 16 Uhr

Begrüßung
Bürgermeister Mario Abl
Baubezirksleiter Bernd Pitner

Verein BauKultur Steiermark
Geschäftsführerin Sabine Siegel

Präsentation GerambRose 2024
Architektin Alexandra Stingl-Enge

Vortrag „Baukultur im regionalen Kontext“
Architekt Peter Pretterhofer

Moderation
Bernhard Reiter

Die GerambRose ist eine Auszeichnung für beispielhaftes Bauen in der Steiermark. Sie wird alle zwei Jahre vom Verein BauKultur Steiermark an wegweisende Projekte für das gemeinsame Wirken von Planenden, Bauherrschaft und Ausführenden vergeben.
Neben dieser Würdigung soll durch die Präsentation der ausgezeichneten Projekte ein breiteres Bewusstsein für baukulturelle Qualität gefördert werden.
Die elf Preisträgerprojekte der GerambRose 2024 werden daher in Zusammenarbeit mit den sieben Baubezirksleitungen und der Stadt Graz in den steirischen Regionen sowie der Landeshauptstadt im öffentlichen Raum ausgestellt.