Der Verein BauKultur Steiermark – vormals „Heimatschutz in der Steiermark“ – wurde 1909 unter Mitwirkung namhafter Personlichkeiten gegrundet. Seine geistigen Wurzeln liegen, wie jene des Denkmal- und Naturschutzes, in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts, als in Folge der Industriellen Revolution wertvolle historische Baubestände vernichtet wurden.

Die zentrale Motivation für die Arbeit des Vereins BauKultur Steiermark liegt in der Überzeugung begründet, dass die gebaute Umwelt die Lebensqualität jedes Einzelnen in hohem Maß prägt. Baukultur ist nach diesem Verständnis der wertschätzende und bewusstseinsbildende Prozess der Herstellung dieser gebauten Umwelt in Städten und Ortschaften – also die Architektur im engeren Sinn – sowie ihre Einbettung in die vielfältigen (landschafts-) räumlichen Zusammenhänge.

Die Vermittlung dieser Prozesse des Planens, Bauens und Erhaltens in allen Bevölkerungsgruppen und -schichten ist daher oberstes Ziel der Vereinsarbeit.

Wichtiges Werkzeug dieser Bemühungen ist die Vergabe der GerambRose an beispielhafte Projekte als Dankzeichen für die gemeinsame Leistung von Planerinnen und Planern, Bauherrschaft und Ausführenden.